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Stephen King - BuchtitelFriedhof der Kuscheltiere - Pet Sematary
Regie: Mary Lambert
USA, 1989
Produzent: Richard P. Rubinstein,
Kamera: Peter Stein, Musik: Elliot Goldenthal
Mit: Dale Midkiff, Denise Crosby, Fred Gwynne, Brad Greenquist, Miko Hughes, Stephen King.
Die Creeds, eine junge Familie aus Chicago ziehen ins idyllische Kleinstädtchen Ludlow im US-Bundesstaat Maine. Der Ort scheint paradiesisch: Fast abgeschieden von der Zivilisation grenzt ihr wundervolles Zuhause an ein schier unendliches Waldgebiet. Gleich hinter ihrem Haus liegt der Friedhof der Kuscheltiere, wo die toten Lieblinge unzähliger Kinder begraben sind. Ein Pfad führt vom Haus direkt zum Friedhof. Vom ersten Tag an spüren die Creeds die unheilvolle Nähe dieses seltsamen Ortes, der einmal eine indianische Begräbnisstätte war. Als schließlich der Kater Winston Churchhill auf der Schnellstraße von einen dahinrasenden Truck überfahren wird zeigt der 83jährige Jud Crandall, einen Weg, Totes ins Leben zurückzuholen - so scheint es zumindest. Doch die Toten kommen verändert zurück.

Stephen King zwingt den Leser nicht nur zu einer schmerzhaften Auseinandersetzung mit Tod und Verlust aus verschiedenen Perspektiven. Durch die Einbeziehung des Übernatürlichen gelingt es King außerdem, beim Leser das ganze Spektrum negativer Emotionen zu erzeugen: Trauer, Frustration, weil dem Bösen scheinbar nicht beizukommen ist, Aggression, schleichende Angst, die schließlich zu lähmender Gewißheit wird, Furcht und zuletzt nacktes Entsetzen.

Der Film:
Die Verfilmung wird der Romanvorlage nicht immer gerecht. Vielleicht hätte es George A. Romero, der ursprünglich für die Regie vorgesehen war, es besser gemacht. Trotzdem forderte der kommerzielle Erfolg von "Friedhof der Kuscheltiere" Jahre später eine äußerst fragwürdige Fortsetzung heraus.

 

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